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23. Der Sicherheitsvorhang
Schloß

Marcia und Beetle passierten den Kordon auf dieselbe Art wie Silas und die anderen vorhin, nur um einiges schneller. Sobald sie auf der anderen Seite waren, blieb Marcia stehen und betrachtete den Palast. Sie sah den magischen lila Schimmer, der ihn überzog, und die beiden Fackeln am Haupteingang, die noch brannten. Ihre Quarantäne hatte funktioniert. Doch von Hildegard, Sarah und Silas war nichts zu sehen, wie sie besorgt feststellte. Sie ließ den Blick über die dunklen Fenster des Palastes wandern und konzentrierte sich fest. Das Herz wurde ihr schwer. Sie spürte deutlich, dass noch zwei Menschen in dem Gebäude waren, aus dem es jetzt kein Entrinnen mehr gab. Das verhieß nichts Gutes für Sarah und Silas. Oder handelte es sich um Hildegard und Silas? Oder vielleicht um Sarah und ... Streng befahl sie sich, nicht mehr darüber nachzugrübeln. Sie würde es noch früh genug erfahren.

Marcia leitete nun den nächsten Schritt zur endgültigen Abschottung des Palastes von der übrigen Burg ein. Dazu musste der Kordon vorübergehend aufgehoben werden, denn nur dann konnte sie den Sicherheitsvorhang errichten. Sie wählte die beiden Helfer aus dem Kordon aus, die ihr am nächsten standen: Bertie Bott, einen Gewöhnlichen Zauberer, der nebenbei mit gebrauchten (oder gut erhaltenen, wie er selbst sie lieber nannte) Zauberermänteln handelte, und Rose, das Lehrmädchen aus dem Krankenrevier. Sie raunte den beiden das vereinbarte Kennwort zu. Sofort stellten sie das Summen ein. Rose gab das Kennwort nach rechts weiter und Bertie nach links. Wie eine abebbende Welle verklang das leise Summen und das Flüstern des Kennworts machte die Runde. Bald kehrte Stille ein, die auch auf die Menge übergriff, die sich am Ende der Zaubererallee versammelt hatte und gespannt der Dinge harrte, die da kommen sollten. Wie es hieß, war die Errichtung eines Sicherheitsvorhangs ein sehenswertes Spektakel.

Der Anfang war nicht besonders vielversprechend. Alle am Kordon Beteiligten kneteten ihre Seile mit denen ihrer Nachbarn zusammen und legten sie anschließend auf den Boden, wobei sie darauf achteten, dass sich keine Schlingen oder Knicke bildeten. Dann traten sie vorsichtig zurück, um die empfindliche Magie nicht zu stören – denn ein Zauber, an dem so viele Helfer mitwirkten, war sehr anfällig. Wenige Minuten nachdem Marcia das Kennwort ausgegeben hatte, lag ein sehr langes Seil auf dem Boden, das wie eine lila Schlange den gesamten Palast umringte. Beetle, der seit Jennas Zornausbruch ziemlich niedergeschlagen war, fand, dass das Seil einen traurigen Anblick bot, wie es da so allein im zertrampelten Gras lag.

Unterdessen waren die Schaulustigen von der Zaubererallee durch das Palasttor geströmt, um besser sehen zu können. Sie warteten geduldig, und nur hin und wieder verriet ein ersticktes Hüsteln ihre Anwesenheit. Die Menge sah zu, wie die Außergewöhnliche Zauberin niederkniete und die Hände ein paar Zentimeter über dem Seil ausstreckte. Die Leute stießen sich gegenseitig an und tauschten aufgeregte Blicke aus – endlich kam die Sache ins Rollen.

Ohne auf die Zuschauer zu achten, konzentrierte sich Marcia fest auf ihre Aufgabe. Sie fühlte einen schwachen, magischen Strom ungehindert durch das Seil fließen, was ihr verriet, dass alle losgelassen hatten. Nun kam der schwierige Teil. Immer noch kniend, senkte sie die Hände noch etwas tiefer über das Seil. Was sie nun zu tun hatte, erforderte eine gewaltige Menge Energie. Sie nahm einen langen, tiefen Atemzug. Beetle, der sie gespannt beobachtete, hatte noch nie jemanden so lange einatmen sehen. Es hätte ihn nicht überrascht, wenn sich Marcia wie ein Ballon aufgebläht hätte und davongeschwebt wäre. Ja, er glaubte zu sehen, wie sich ihr Mantel straffte, als fülle er sich wirklich mit Luft.

Beetle trat gerade einen Schritt zurück für den Fall, dass Marcia tatsächlich platzen sollte, als sie endlich aufhörte einzuatmen. Nun atmete sie langsam aus und schürzte dabei die Lippen, als blase sie in eine heiße Suppe. Ihrem Mund entströmte ein lila Schimmer, der von dem Seil angezogen wurde wie Eisenspäne von einem Magnet. Der lila Luftstrom hörte und hörte nicht auf. Er legte sich auf das Seil vor Marcia und wurde immer heller. Als er so gleißend war, dass Beetle wegsehen musste, hielt Marcia inne.

Nun kam der Teil, der höchstes Geschick erforderte. Marcia hielt die Hände in das blendende lila Licht und hob sie ganz langsam in die Höhe. Ein anerkennendes Raunen ging durch die Menge hinter ihr, als das grelle Licht, ihren Händen folgend, wie ein leuchtender Vorhang von dem Seil aus nach oben stieg. Marcia biss sich vor Konzentration auf die Lippe. Ganz behutsam und vorsichtig zog sie das Licht höher. Sie hütete sich, zu schnell vorzugehen, denn das konnte zur Bildung von Schwachstellen oder gar Löchern in dem schimmernden lila Vorhang führen, der nun mehr und mehr in die Höhe wuchs. Beetle sah, dass ihre Muskeln vor Anstrengung zitterten, als ob sie ein gewaltiges Gewicht hochziehen müsste. Der Lichtvorhang folgte ihr, als sie sich mit ausgestreckten Armen und wankenden Beinen aus der knienden Position mühsam auf die Füße erhob. Beetle widerstand dem Verlangen, ihr aufzuhelfen, denn er wusste, dass er sie nur in ihrer Konzentration stören würde, die ihre leuchtend grünen Augen in ihrem blassen Gesicht auf winzige Lichtpunkte schrumpfen ließ.

Dann geschah das, worauf alle Zuschauer gewartet hatten. Marcia warf die Arme in die Luft und rief dazu einen langen, komplizierten Zauberspruch (an den sich später niemand mehr erinnern konnte). Ein lautes Zischen ertönte, und der Vorhang aus blendend hellem lila Licht schoss hinauf bis zu Marcias Fingerspitzen und sauste dann nach rechts an dem Seil entlang, als wäre es eine Zündschnur.

Aus der Menge erhob sich ein lautes und anerkennendes »Oooh«, das Marcia offenbar erschreckte. Sie fuhr herum und funkelte die Schaulustigen zornig an.

»Pst!«, zischte sie.

Beschämt verstummte die Menge. Einige schlichen sich davon, doch die Sachkundigeren blieben, denn sie wussten, dass das Beste noch kam.

Marcia hatte den Lichtvorhang nur in eine Richtung geschickt, von ihr aus gesehen nach rechts, weil sie an Ort und Stelle sein wollte, wenn sich das Licht vereinte. Die Vereinigung eines Lichtvorhangs war eine kitzlige Sache. So mancher Zauberer hätte das Licht, der dramatischen Wirkung wegen, in beide Richtungen geschickt und einfach darauf gehofft, dass es sich irgendwo auf der anderen Seite des Palastes erfolgreich vereinen würde, doch Marcia ging gewissenhafter zu Werke. Außerdem missbilligte sie derartige Effekthascherei, die, wie sie fand, die Magie herabwürdigte und Menschen in dem Vorurteil bestärkte, Zauberei diene nur der Unterhaltung – daher ihre Verärgerung über die Menge.

Nun hieß es warten, bis das lila Feuer wiederkam. Es dauerte eine ganze Weile. Der gut zwei Meter hohe lila Lichtvorhang musste den gesamten Palast umrunden und obendrein auf der Rückseite des Gebäudes, wo der Kordon von zu vielen Helfern gebildet worden war, einen Umweg durch den Garten zurücklegen, wobei er der Hecke zwischen Palastgarten und Drachenwiese sehr nahe kam.

Feuerspei ließ sich von dem nahenden Zischen nicht im Schlaf stören, aber sein Präger und Pilot, Septimus Heap, war hellwach. Er hatte mit einem Sicherheitsvorhang gerechnet, denn er wusste, dass Marcia keine halben Sachen machte. Traurig spähte er über die Drachenwiesenhecke zu der leuchtenden lila Wand und bewunderte ihre Gleichmäßigkeit und Helligkeit. Marcia hatte ein magisches Glanzstück wie aus dem Lehrbuch vollbracht – und er war nicht dabei gewesen. Er sah zu, wie der Sicherheitsvorhang sich rund um den Palast ausbreitete, dann kehrte er zum Drachenhaus zurück, denn er wollte Marcia jetzt nicht unter die Augen treten. Er wusste, was sie sagen würde, nachdem er dieses Ereignis verpasst hatte. Und das wollte er nicht hören.

Endlich tauchte der lila Vorhang auf der anderen Seite des Palastes wieder auf. Die Menge begrüßte ihn mit aufgeregtem, aber gedämpftem Gemurmel, um sich nicht abermals den Zorn der Außergewöhnlichen Zauberin zuzuziehen, und verfolgte mit angehaltenem Atem, wie das eine Ende des schimmernden Vorhangs auf das andere zuglitt.

Einige behaupteten später, das Schließen des Sicherheitsvorhangs sei ein enttäuschender Abschluss gewesen, andere hingegen beteuerten, es sei das Erstaunlichste gewesen, was sie je gesehen hätten. Das hing, wie so vieles im Leben, davon ab, was man zu sehen erwartete. Alle erlebten das Aufeinanderprallen zweier Lichtwände und den grellen Blitz, der dabei entstand, doch wer richtig hinsah, bemerkte, dass ein paar erstaunliche Sekunden lang vor seinen Augen ein Stück Burggeschichte wiederbelebt wurde. Der Sicherheitsvorhang war uralte Magie (die immer mit irgendeiner Form von Atemtechnik einherging) und hatte in einer einfacheren Form bereits vor der Ankunft des allerersten Außergewöhnlichen Zauberers bei Burgbewohnern Anwendung gefunden. Vor dem Bau der großen Ringmauer hatten sie bei Dunkelmond häufig einen Vorhang um die Burg gelegt, um Plünderer aus den Wäldern fernzuhalten. Zu Anfang hatte der Vorhang noch wenig Schutz geboten, doch er war mit jedem Mal wirkungsvoller geworden. Und so wie an den Wänden im Zaubererturm Bilder aus alter Zeit erschienen, so schlummerten auch tief im Innern des Vorhangs Echos und Erinnerungsfetzen aus der bewegten Geschichte seiner langen Existenz. So kam es, dass, als die beiden Vorhangenden aufeinanderstießen und miteinander verschmolzen, in den Lichtverschiebungen für kurze Zeit großartige Szenen zu sehen waren: Reiter, die im wilden Galopp vorüberjagten, schreiende Hexen, die auf riesigen Wolverinen ritten, feindliche Baumriesen, die Gurgelkrötenbomben schleuderten (sie alle hatten irgendwann in der Geschichte den Sicherheitsvorhang durchbrochen – und ihn dadurch gestärkt). Doch so schnell, wie sie aufgetaucht waren, so schnell verschwanden sich auch wieder. Der magische Vorhang schloss sich zu einem vollständigen Kreis. Das lila Licht kam zur Ruhe und begann, gleichmäßig zu leuchten.

Alles wurde still.

Diejenigen, die diese flüchtigen Bilder gesehen hatten, standen ein paar Sekunden lang überwältigt da, dann brachen sie in aufgeregtes Geschnatter aus. Marcia wirbelte herum.

»Ruhe!«, schrie sie.

Das Geschnatter erstarb augenblicklich.

»Dies ist ernste Magie. Ich habe den Sicherheitsvorhang um den Palast gelegt, um Sie alle zu schützen und nicht um Ihnen zehn Minuten lang kostenlose Unterhaltung zu bieten.«

»Wir bezahlen auch dafür!«, rief ein ganz Verwegener aus dem Schutz der Menge heraus.

Marcia blickte zornig in seine Richtung und schlug einen scharfen Ton an. »Sie müssen begreifen, dass ich den Vorhang errichtet habe, um uns alle vor einem Dunkelfeld zu schützen, das den Palast verschlungen hat.« Sie machte eine Pause und ließ ihre Worte wirken. Mit Genugtuung sah sie, dass die Menge betroffen war und die Leute ernste Gesichter machten, die der Lage angemessen waren.

»Ich bitte Sie, diese Maßnahme zu respektieren. Sie dient Ihrer Sicherheit. Der Sicherheit der Burg.«

Die Menge schwieg. Nur ein kleines Mädchen in der ersten Reihe, das Marcia bewunderte und davon träumte, eines Tages selbst Zauberin zu werden, sagte mit dünner Stimme: »Madam Marcia?«

Trotz ihrer leicht knirschenden Knie ging Marcia in die Hocke: »Ja?«

»Was ist, wenn das Dunkelfeld ausbricht?«

»Dazu wird es nicht kommen«, antwortete Marcia bestimmt. »Sei unbesorgt, dir kann nichts geschehen. Der Palast steht unter Quarantäne. Der Sicherheitsvorhang ist nur ein zusätzlicher Schutz.« Sie richtete sich wieder auf und sprach zu der Menge. »Bis Sonnenaufgang kann ich nicht mehr tun. Morgen früh, wenn es hell wird, werde ich den Palast ausräuchern, dann kommt alles wieder in Ordnung. Ich wünsche Ihnen eine gute Nacht.«

Ein paar murmelten »Danke« und »Nacht, Außergewöhnliche«, dann machten sich die Menschen auf den Weg nach Hause – irgendwie schien die Lichterpracht an der Zaubererallee ihren Reiz verloren zu haben.

Marcia sah zu, wie die Menge sich zerstreute, und atmete erleichtert auf. Es machte sie immer nervös, wenn so viele Menschen einem mächtigen Zauber wie dem Sicherheitsvorhang so nahe kamen. Auch die Zauberer, Schreiber und Lehrlinge machten sich auf den Heimweg.

»Mr. Bott!«, rief Marcia, als der rundliche Zaubermantelhändler an ihr vorbeitrippelte.

»Mist!«, fluchte Bertie leise vor sich hin, wagte es aber nicht, die Chefin, wie Marcia im Zaubererturm genannt wurde, zu ignorieren.

»Ja, Madam Marcia?«, sagte er und machte eine leichte Verbeugung.

»Das ist nicht nötig, Mr. Bott«, blaffte Marcia, die jede Form von Katzbuckeln, wie sie es nannte, verabscheute. »Sie werden die erste Wache an der Nahtstelle übernehmen. Das ist, wie Sie sicher wissen, immer ein möglicher Schwachpunkt. Um Mitternacht schicke ich eine Ablösung.«

»Um Mitternacht?«, entfuhr es Bertie, dessen Magen jetzt schon knurrte bei dem Gedanken an die Würstchen, die seine Frau in jeder Längsten Nacht immer zubereitete und die ihn, zusammen mit Kartoffelbrei und Soße, mit Sicherheit schon zu Hause erwarteten.

Im Unterschied zu Bertie Bott schien Rose nur ungern gehen zu wollen. Sie blickte staunend an dem Sicherheitsvorhang empor. »Ich könnte die erste Wache übernehmen, Madam Marcia«, erbot sie sich.

»Danke, Rose«, erwiderte Marcia. »Aber ich habe bereits Mr. Bott darum ersucht.«

Bertie fuhr sich mit einer schlaffen Hand über die Stirn. »Um ehrlich zu sein, Madam Marcia, ist mir, glaube ich, ein wenig flau«, sagte er.

»Ach ja?«, erwiderte Marcia. »Nun, wenn Rose Ihre Wache übernimmt, ohne etwas zu essen, wird ihr womöglich flau. Dagegen verfügen Sie, Mr. Bott, doch über stattliche ... Reserven.«

Das verhaltene Lächeln, mit dem sie den verlegenen Bertie Bott betrachtete, machte Rose Mut. »Ich würde die Wache wirklich gern übernehmen, Madam Marcia«, sagte sie. »Der Sicherheitsvorhang ist einfach wunderbar. So etwas habe ich noch nie gesehen.«

Marcia ließ sich erweichen. Sie mochte Rose und wollte ihrer Begeisterung keinen Dämpfer verpassen. Und da ihr eigener Lehrling durch Abwesenheit glänzte, wusste sie Begeisterung durchaus zu schätzen. »Na schön, Rose. Aber vorher gehen Sie in den Zaubererturm zurück und essen etwas. Lassen Sie sich mindestens eine Stunde Zeit. Dann können Sie wiederkommen und Mr. Botts Wache übernehmen. Nun, Mr. Bott, wollen Sie sich bei Rose nicht bedanken?«

»Danke, Rose«, sagte Bertie Bott kleinlaut.

Dann sah er den beiden nach, wie sie in Richtung Zaubererallee verschwanden, und seufzte. Er stampfte mit den Füßen, um sich zu wärmen, und als der nächste leichte Schneeschauer vom Fluss heraufkam, zog er den Mantel enger um sich. Es würde eine sehr lange Stunde werden.

Septimus Heap 06 - Darke
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